10 Tipps für Gelassenheit im Alltag

Eigentlich scheint doch nichts mehr wirklich sicher zu sein. Zumindest nicht so wie in den viel zitierten guten alten Zeiten. Wir können uns heute nicht mehr auf die festen Größen im Leben verlassen, die noch für unsere Eltern oder Großeltern galten:  eine Ausbildung abschließen, einen Job finden, der uns dauerhaft wirtschaftlich absichert, einen Partner finden, eine Familie gründen, ein Haus bauen.

Gelassen der Zukunft begegnen?

Jede dritte Ehe wird inzwischen geschieden, jeder zweite Arbeitsvertrag ist unbefristet und wir wechseln viel öfter den Arbeitgeber als früher. Wie sollen wir da langfristig planen?
Außerdem steht Flexibilität hoch im Kurs und wird in unserer vernetzten globalisierten (Arbeits-)Welt gnadenlos verlangt. Warum dann nicht gleich ein digitales Nomadenleben führen?

Sicherheit oder Freiheit – das ist hier die Frage

Wunderbare Möglichkeiten bieten sich uns dadurch: Arbeiten an exotischen Orten, Home-office, flexible Arbeitszeitmodelle, Jobsharing und vieles mehr. Aber durch die vielfältigen Optionen,
fühlen wir uns häufig hin – und hergerissen. Zwischen dem Grundbedürfnis nach Sicherheit und der tiefen Sehnsucht nach Freiheit und Selbstverwirklichung. Ganz zu schweigen von der Komplexität, die das ganze annimmt, wenn wir dabei die Pläne von Partnern und Kindern mitberücksichtigen wollen.

Es ist, wie es ist

Unsicherheit gehört heute einfach zu unserem Leben dazu, Sie ist Teil unseres Alltags geworden. Eine Tatsache, die wir aushalten und akzeptieren müssen. Auch wenn unter diesen Umständen es eine Herausforderung sein kann, langfristige Pläne zu schmieden. Manche Menschen können mit dieser Situation gut umgehen und nehmen sie als interessante Herausforderung wahr, andere empfinden sie schlichtweg als belastend.

Take the Chance

Andere Menschen möchten am liebsten aus Angst an Altem und Gewohntem festhalten. Oder sie sind am Ende völlig handlungsunfähig aus lauter Verzweiflung auf der Suche nach allumfassender entscheidungsfördernder Information. Aber das alleinige Streben nach Sicherheit schränkt uns unter Umständen zu sehr ein. Denn je perfekter wir etwas planen, desto größer ist die Gefahr, dass wir scheitern.
Und wir verpassen womöglich eine Chance auf etwas Wunderbares und Neues, das das Leben für uns bereithält.

Wie gelingt Gelassenheit?
Wie können wir also Unsicherheiten dieser Art begegnen oder vermeintliche Widersprüche aushalten? Indem wir akzeptieren, dass alle Dinge, die uns widerfahren durchaus Sinn machen können und eine Bedeutung haben. Dazu zählen auch negative oder traurige Ereignisse wie Krankheit, Tod oder Krisen – selbst wenn man im ersten Moment den Sinn nicht erkennen kann.

10 Tipps für Gelassenheit im Alltag

So können wir in kleinen Dingen Gelassenheit üben:

  • Hab Vertrauen und sei optimistisch!
  • Besinne dich auf dein Selbstbewusstsein und dein Selbstwertgefühl. Du bist gut, so wie du bist!
  • Geh als neugieriger und  neutraler Beobachter auf Neues zu, ohne es gleich zu bewerten!
  • Betrachte die Dinge auch aus einer anderen Perspektive!
  • Hinterfrage deine eigenen Ansprüche!
  • Mach etwas, von dem du nicht genau weißt, was am Ende dabei herauskommt!
  • Hör auf, perfekt sein zu wollen – hab Mut zur Lücke!
  • Erlaube dir, Fehler offen zuzugeben – du wirst das Vertrauen deines Umfeldes gewinnen!
  • Sei spontan, mach keine langfristigen Pläne!
  • Zeige Bereitschaft zum Risiko, aber setze nicht alles auf nur eine einzige Karte!

Sehen wir doch der Zukunft gelassen entgegen – wir können sie ohnehin nicht ändern. Machst du mit?

Foto: ©SantiagoSilver- fotolia.com

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