Gelassen der Zukunft begegnen

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Gelassen bleiben, weil ohnehin nichts mehr sicher ist?

Eigentlich scheint doch heute nichts mehr wirklich sicher zu sein.
Zumindest nicht so wie in den viel zitierten guten alten Zeiten. Wir können uns nicht auf die festen Größen im Leben verlassen, die noch für unsere Eltern oder Großeltern galten:  eine Ausbildung abschließen, einen Job finden, der uns dauerhaft wirtschaftlich absichert, einen Partner finden, eine Familie gründen, ein Haus bauen... Gelassenheit? Heute wird ungefähr jede dritte Ehe geschieden,  inzwischen ist jeder zweite Arbeitsvertrag unbefristet und wir wechseln häufiger den Arbeitgeber. Wie sollen wir da langfristig planen?
Außerdem steht Flexibilität hoch im Kurs und wird in unserer vernetzten globalisierten (Arbeits-)Welt gnadenlos verlangt.

Angesichts der verschiedenen Möglichkeiten, die sich uns dadurch bieten, fühlen wir uns häufig zwischen unserem Grundbedürfnis nach Sicherheit und der tiefen Sehnsucht nach Freiheit und Selbstverwirklichung hin- und hergerissen. Ganz zu schweigen von der Komplexität, die das ganze annimmt, wenn wir dabei die Pläne von Partnern und Kindern mitberücksichtigen wollen.

Es ist wie es ist

Unsicherheit gehört heute einfach zu unserem Leben dazu, sie ist Teil unseres Alltags. Eine Tatsache, die wir aushalten und akzeptieren müssen, denn unter diesen Umständen ist es kaum möglich wirklich langfristige Pläne zu schmieden.
Manche Menschen können mit dieser Situation gut umgehen und nehmen sie als interessante Herausforderung wahr, andere empfinden sie schlichtweg als belastend.

Wenn wir aus Angst an Altem und Gewohntem festhalten wollen oder vor verzweifelter Suche nach allumfassender entscheidungsfördernder Information am Ende sogar handlungsunfähig werden, verpassen wir womöglich eine wunderbare Chance auf etwas Neues, die das Leben für uns bereithält.

Wenn wir nur nach Sicherheit streben, schränken wir uns unter Umständen zu sehr ein, denn je perfekter wir etwas planen, desto größer ist die Gefahr zu scheitern.

Wie gelingt Gelassenheit?

Wie können wir Unsicherheiten dieser Art begegnen oder vermeintliche Widersprüche aushalten? Indem wir akzeptieren, dass alle Dinge, die uns widerfahren durchaus Sinn machen können und eine Bedeutung haben. Hierzu gehören auch negative oder traurige Ereignisse wie Krankheit, Tod oder Krisen - selbst wenn es im ersten Moment nicht so aussehen mag.

Die folgenden zehn Punkte zeigen, wie wir uns auch in kleinen Dingen in Gelassenheit üben können:

  • Hab Vertrauen und sei optimistisch!
  • Besinne dich auf dein Selbstbewusstsein und dein Selbstwertgefühl. Du bist gut, so wie du bist!
  • Geh als neugieriger und  neutraler Beobachter auf Neues zu, ohne es gleich zu bewerten!
  • Betrachte die Dinge auch aus einer anderen Perspektive!
  • Hinterfrage deine eigenen Ansprüche!
  • Mach etwas, von dem du nicht genau weißt, was am Ende dabei herauskommt!
  • Hör auf, perfekt sein zu wollen – hab Mut zur Lücke!
  • Erlaube dir, Fehler offen zuzugeben – du wirst das Vertrauen deines Umfeldes gewinnen!
  • Sei spontan, mach keine langfristigen Pläne!
  • Zeige Bereitschaft zum Risiko, aber setze nicht alles auf nur eine einzige Karte!

Versuchen wir also der Zukunft gelassen zu begegnen – wir können sie ohnehin nicht ändern.

Foto: © SantiagoSilver- fotolia.com

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